Eine Ausstellung aus den Studiengängen Kommunikationsdesign und Kulturarbeit auf der Werkschau der FH Potsdam, Oktober 2021
Es gibt keinen Urwald in Brandenburg. Die Wälder in unserer Region und weit darüber hinaus sind das Resultat eines Wechselspiels zwischen Natur und Mensch. Deshalb wird es den Wald, wie wir ihn heute kennen, in 50 Jahren nicht mehr geben. Wir leben im Zeitalter des Anthropozäns, in dem der Mensch wichtigster Einflussfaktor auf geologische und biologische Prozesse der Erde ist. Die Klimakrise führt uns Menschen aktuell die Grenzen des Wachstums vor Augen und bezeugt unseren Hochmut. Uns stellt sich die Aufgabe, eine grundlegend neue Beziehung zur Natur zu gestalten. Die Fragen, wie wir Menschen uns in der Natur verorten und welche Beziehung nach Generationen der Ausbeutung der Natur noch übrig –oder möglich –ist, sind auch Fragen der Kultur.
Im Sommersemester 2021 haben Kulturarbeiter:innen und Designer:innen zusammen am Beispiel des Waldes neue Einblicke und Sichtweisen in dieses Verhältnis entwickelt. Inspiriert durch drei kulturtheoretische Texte, von Anna Lowenhaupt Tsing, Jill Bennett und Bruno Latour, entwickelten wir »Neue Erzählungen vom Wald« und gestalteten sie in 15 Projekten.
Wir laden ein, mit uns umzudenken.

Beobachtungen
eines Baumes

Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht, heißt es sprichwörtlich. Aber ist es nicht auch umgekehrt? Sehen wir den einzelnen Baum nicht vor lauter Wald? Der Baum bleibt versteckt hinter der Menge, hinter der Funktion der Bäume, die als Bau- und Brennstoff dienen oder den Wald zum Erholungsort machen. Dabei gerät die Besonderheit des individuellen Baums aus dem Blick. Als eigenständige Lebensform in einem komplexen Ökosystem steht er in vielfältigen Beziehungen zu seiner Umwelt. Was passiert, wenn wir den Baum in seiner Einzigartigkeit wahrnehmen, wenn wir genau hinsehen?

Für die Fotoserie »Beobachtungen eines Baumes« suchte die Fotografin immer wieder denselben Baum auf, setzte sich mit ihm auseinander, lichtete unterschiedliche Ausschnitte von ihm aus verschiedenen Perspektiven ab und lernte ihn so als Individuum kennen. Die Serie zeigt die fragmentarische Beziehung der Fotografin zu ihrem Baum und die Unmöglichkeit, seine Vielschichtigkeit in nur einem Bild abzubilden.

Julia Scholz

Bodenfauna

Die Menschheit braucht einen neuen Entdecker:innengeist. Große Entdeckungen können heute aber nicht mehr am anderen Ende eines Ozeans oder auf dem Gipfel eines Berges gemacht werden. Das Unbekannte befindet sich direkt unter unseren Füßen. Wir müssen bodenständig bleiben, um unseren Erdboden mit allen seinen Bewohner:innen zu erforschen, die dem Auge meist verborgen sind. Diese Kleinstlebewesen, die sich in Massen unter der Erdoberfläche tummeln, geben dem Wald seine Substanz und sind für sein Fortwähren von unermesslicher Bedeutung.

Das Motion Graphic Video »Bodenfauna« gibt diesen meist unbeachteten Bewohner:innen des Waldes eine Bühne. Es zeigt, wie sie mit- und voneinander leben und welche Rolle sie für den Erhalt des Ökosystems Wald spielen. Die Hervorhebung markanter Merkmale der einzelnen Arten unterstreicht ihre Individualität, denn der Waldboden ist nicht nur ein Haufen Erde – er ist voll von Akteur:innen mit jeweils spezifischen Aufgaben.

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Passwort: Wald

Noreen Matthes

Überrollt

Ein Käfer breitet sich aus

Der Buchdrucker (lps typographus) gehört zu der Unterfamilie der Borkenkäfer, die der Mensch als Schädlinge betrachtet: Ursprünglich befällt dieser Käfer nur Totholz und umgestürzte Bäume und schafft durch sein Einwirken neue Lebensräume für andere Tiere und Organismen. Durch Trockenheit, als Folge des menschgemachten Klimawandels, und forstwirtschaftlich bedingte Fichtenmonokulturen werden allerdings auch lebende Bäume zu einem geeigneten Lebensraum. Dadurch bringt der lediglich 4 mm große Käfer ganze Wälder zum Absterben.

Die Installation »Überrollt« macht diesen Prozess auf spielerische Art und Weise erfahrbar, indem die Besucher:innen gemeinsam das Brutsystem des Buchdruckers ins Rollen bringen. In einem zusätzlich gestalteten Begleitheft systemimmanente Rolle des Käfers für den Wald verhandelt: Ist er ein ›Schädling‹ oder ist er ein »Ökosystem-Ingenieur«, wie ihn Anna Lowenhaupt Tsing beschrieben hat?

Lea Budzinski
Myriam Hofmaier
Esther v. Gayl
Kathrin Wedler

Waldnutzen ohne ausnutzen

Früher hieß es: Das Private ist politisch! Wie lässt sich dieser ursprünglich aus dem Feminismus der 1970er Jahre stammende Slogan auf die heutige Zeit übertragen? Unser Konsumverhalten und unser Umgang mit Ressourcen sind Themen, die im öffentlichen Diskurs immer mehr Aufmerksamkeit erfahren und die Bevölkerung spalten. – Das Terrestrische ist also auch politisch: Nicht mehr der Mensch allein heute politische Entscheidungen trifft. Laut Bruno Latour leben wir in einem Klimaregime, was bedeutet, dass die Sachzwänge des Klimas zum allmächtigen Akteur geworden ist. Deshalb müssen wir uns fragen: Wie kann Konsum ökologisch und klimatisch verträglicher werden? Wie lassen sich die Erfüllung menschlicher Bedürfnisse und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen miteinander vereinbaren?

Das Magazin »Waldnutzen ohne ausnutzen« konterkariert den eigentlich durch Lifestyle-Magazine vermittelten Konsumzwang, indem es sich deren Sprache und Gestaltung bedient, aber genau das Gegenteil propagiert: ein Leben auf Augenhöhe mit der uns umgebenden Natur.

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Adele Heymann
Zaineh Kamel
Lotti Maurer

Netzwerk

An einer Frage kommt heute niemand mehr vorbei: Wie gehen wir mit dem Klimawandel um? Um die Herausforderungen zu bewältigen, die das Neue Klimaregime mit sich bringt, müssen wir laut Bruno Latour einen Perspektivwechsel hin zum Terrestrischen vornehmen. Doch wie kann das gelingen? Latours Antwort darauf: komplexe lokale und globale Zusammenhänge beschreiben. Es bedarf einer Bestandsaufnahme, um zu erkennen, wie verschiedene Lebewesen voneinander abhängen: Wir müssen herausfinden, woraus sich das Leben auf der Erde zusammensetzt, indem wir damit beginnen zu erforschen, welche ökologischen und klimatischen Bedingungen ein Lebewesen zum Überleben benötigt und was es deshalb auch bereit sein wird, gegen Feinde zu verteidigen.

Das Netzwerk veranschaulicht, welche Lebewesen im Wald voneinander abhängen und wo Konflikt- oder Kooperationspunkte liegen könnten. Dieses Netz erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Besucher:innen können vorhandene Schnüre und Papier sowie bereitgestellte Informationsquellen nutzen, um Verbindungen hinzuzufügen, und somit zur Bestandsaufnahme beitragen.

Daria Hannig
Charlotte Verleih
Juri Walser
Judith Wildhagen
Ivana-Elena Wirtz

Natur sein

Gegenwärtige Naturkatastrophen lassen sich als Vorboten einer Zukunft deuten, in der große Teile des menschlichen Lebensraums überschwemmt oder verwüstet sein werden. Angesichts dieser existenziellen Bedrohungen sehnen sich viele Menschen nach Sicherheit und einem Gefühl der Verbundenheit. Nicht nur untereinander, sondern mit dem, was sie als Natur begreifen. Dieser Wunsch, zurück zur Natur zu gelangen und geradezu mit ihr zu verschmelzen, gründet auf einem idealisierten Bild alles Nichtmenschlichen. Vor allem im Wald wird das Unberührte und das Reine als Gegensatz zur Zivilisation gesucht. Dabei wird jedoch übersehen, dass der Forst selbst menschengemacht ist.

Die Fotoserie zeigt den Versuch, sich mit der Natur zu verbinden. Kann der Mensch noch ein Teil der Natur sein? Kann von Menschen beeinflusste Umwelt überhaupt noch Natur sein? Die Unmöglichkeit, vollständig in der Natur aufzugehen, wird in dem skurrilen Versuch der Nachahmung offensichtlich.

May-Britt Franzen
Rosalie Mesgarha

Transiente Waldarchitektur

Auf Lichtungen oder versteckt im Wald finden Wander:innen alte Baumhäuser und Laubhütten. Es wäre leicht, diese temporären Bauten als Kinderspiel abzutun. Wer genauer hinschaut und die Konstruktionen miteinander vergleicht, wird bemerken, dass das Bauen von Hütten im Wald eigenen architektonischen Regeln folgt. Diese Bauten sind temporär, mit Materialien aus dem Wald errichtet, und treten insbesondere in der Nähe von Siedlungen oder viel begangenen Wegen auf. Die Stile entscheiden sich dabei enorm.

Dieses Fotoprojekt ist eine Auseinandersetzung mit dem Phänomen dieser transienten Waldarchitekturen und seinen Typologien. Für das Projekt wurde nur ebenerdige Architekturen untersucht. Außerdem durften die Konstruktionen weder genagelt, geschraubt oder in einem größeren Umfang mit Schnüren zusammengehalten werden.

Christian Herbst

Die Roten Waldameisen

Menschen, die sich für die Herren der Erde halten, leben erst seit 3 Millionen Jahren dem Planeten, aber Ameisen sind schon seit mehr als 100 Millionen Jahren hier. In den mindestens 97 Millionen Jahren vor der Entstehung des Menschen konnten diese Insekten ganze Zivilisationen errichten. Aus der Sicht der Ameisen sind wir nur unerfahrene Babies. Genau wie Babys zertrümmern wir viele Dinge um uns herum und betrachten sie nur als Spielzeug.

Dieses Projekt ist eine Serie von Illustrationen, die Bernard Werbers Science-Fiction-Roman »Die Ameisen« visuell neu interpretieren. Der Roman erzählt vom Verschwinden und Morden in der menschlichen Gesellschaft und der Ameisengesellschaft. Die Auseinandersetzung mit dem Ameisenkollektiv ist daher auch eine Reflexion über der menschlichen Zivilisation.

Minji Jeong

Wald.Speicher

Für viele Menschen ist der Wald ein Naherholungsgebiet. In der Ökologie steht jedoch seine Fähigkeit, CO² zu speichern, im Mittelpunkt. Allerdings stößt die Menschheit schon längst eine größere Menge des Gases aus, als die Wälder aufnehmen können. Anstatt vor diesem Missverhältnis zu kapitulieren, plädiert Jill Bennett dafür, dass die Wissenschaften sich der Bedeutung menschlichen Handelns für den ganzen Planeten transdiziplinär erforschen. Nur so kann das in jedem Problem liegende Potenzial für Transformationen genutzt werden.

Um diese transformativen Potenziale zu veranschaulichen, entwirft das Audioprojekt »Wald.Speicher« eine Wirklichkeit, in der Menschen als CO²-Produzent:innen und Wälder als CO²-Speicher zusammengedacht werden. Aktuell diskutierte technische Innovationen wie CO²-Speicherbäume werden gedanklich fortgesetzt. Lassen sich die heutigen Probleme allein durch technische Entwicklungen lösen? Welche positiven und negativen Konsequenzen hätte die Existenz solcher Speicherwälder für den Menschen? Welche Zukunft wünschen wir uns für die Menschheit, aber vor allem für unseren Planeten?

Anna Zech

Wahrnehmung

Haben Pflanzen Gefühle? Können sie uns hören, riechen, schmecken? Hat die Zimmerpflanze vielleicht etwas vom wütenden Streit mitbekommen? Bemerkt sie die stickige Luft nach einer durchschwitzten Nacht? Wie sich in wissenschaftlichen Versuchen feststellen ließ, ist die Wahrnehmung von Pflanzen im Vergleich zur menschlichen nicht einfach defizitär, sondern andersartig. Ihre Empfindungen gehen zum Teil über unsere hinaus.

Die Installation stellt einen Versuch dar, die pflanzenartige Wahrnehmungen für zu Menschen simulieren. Dafür wurde eine Box entworfen, die für eine Person zugänglich ist. In dieser sind verschiedene Instrumentarien wie ein Ventilator und eine Rotlichtlampe verbaut, die das, was eine Pflanze (vielleicht) fühlt, sieht, hört und riecht, erfahrbar machen sollen.

Simon Knop Jacobsen
Jonas Köhler
Linus Langkabel

Unbeachtete Indikatoren

Flechten bedecken fast 6 % der Weltoberfläche, bleiben allerdings von Menschen nahezu vollständig unbeachtet. Dabei wird ihre Bedeutung für den Lebensraum Wald stark unterschätzt. Flechten sind symbiotische Organismen, bei denen Pilze, Algen und Cyanobakterien eine Lebensgemeinschaft bilden. In ihrer Funktion als Bioindikatoren können sie Auskunft über den Zustand eines Lebensraumes geben. So deutet ihre Abwesenheit meist auf eine Schädigung des Ökosystems hin.

Um die Wahrnehmung des Waldes durch den Menschen zu verändern, muss dieser die Flechten visuell erfassen können und sich ihrer Bedeutung bewusst werden. Aus unbeachteten werden in der Installation deshalb sichtbare Indikatoren gemacht. Für die Umsetzung der Projektion wurden die Flechten mittels eines Wachstumsalgorithmus in der 3D-Software »Houdini SideFX« generiert. Um sie auf einer spezifischen Oberfläche wachsen zu lassen, wurde dazu ein Baumrindenstück 3D-gescannt und als Ausgangsmodell genutzt.

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Lukas Uhlitz

Unbeachtete Indikatoren 2.0

Flechten sind komplexe Organismen. Ihre An- und Abwesenheit und ihr Zustand können viel über die Beschaffenheit des Terrains verraten, in dem sie wachsen. Dennoch bleibt ihr Handeln vom Menschen weithin unbeachtet. Um die Komplexität einer Flechte und ihrer Verbindungen zu anderen Organismen zu verstehen, lohnt es sich, ihre Perspektive einzunehmen, ähnlich wie es Anna Lowenhaupt Tsings Erzählungen am Beispiel einer Nematode versucht. Ein Mensch kann keine Nematode oder Flechte sein, aber er kann ihr Wachstum beschreiben, es sichtbar machen und sich selbst aus dem Zentrum zu rücken und der Relevanz aller Organismen Platz einräumen.

Mithilfe der App »Unbeachtete Indikatoren« und den dazugehörigen Stickern lässt sich das Handeln der Flechten simulieren und aus einer nicht-menschlichen Perspektive erzählen. Die Sticker, auf denen verschiedene Flechtenarten abgebildet sind, können an einer beliebigen flachen Oberfläche befestigt werden. Öffnet man die App und rahmt die geklebten Flechten mit der Kamera, so erscheint eine Animation, die das Wachstum der Organismen nachahmt.

Ennio Sorrentino

Traumata

Beim Umgang mit dem Klimawandel nehmen wir oft einen wissenschaftlichen Blickwinkel ein, der uns vom Boden abheben lässt. Wir versuchen, Störungen in Ökosystemen in abstrakten Darstellungen und Modellen zu erfassen und zu verstehen. Das Ökosystem Wald verfügt über die Kompetenz, sich ständig eigenständig zu regenerieren und die eigene grundlegende Struktur mit allen Funktionen aufrechtzuerhalten. Das lässt sich ganz konkret an einzelnen Pflanzen betrachten, ähnlich wie beim Prozess der Wundheilung auf im menschlichen Körper.

Die Serie »Traumata« beschäftigt sich mit der Verletzlichkeit als einer Gemeinsamkeit von Menschen und Natur. Die Wunden der Natur, die beispielsweise durch Dürre und den dadurch eintretenden Käferbefall entstehen, wurden mit fotografischen Belichtungsverfahren gescannt. Durch die fluoreszierende Anmutung ähneln die Aufnahmen denen der Röntgendiagnostik. Die der Humanmedizin entliehene Darstellung regt zur Reflexion über den Umgang mit Krankheiten der Natur an und fördert das Gefühl von Empathie und Verantwortung ihr gegenüber – gerade so, als sei es ein Mensch, den es zu retten gilt.

Sharlyne Schütter

Zwischen den Kiefern

Die Fotoserie »Zwischen den Kiefern« dokumentiert den Versuch, den Wald und das Gefühl des Im-Wald-Seins abzubilden. Mit einer analogen Mittelformatkamera begab sich der Fotograf in den Wald und setzte sich der Natur aus, um die Verbindung von Medium, Umgebung und Selbst zu erkunden. Wie kann der Wald als solcher, aber auch das subjektive Empfinden dieses für den Menschen oft monotonen, manchmal finsteren und dann auch wieder angenehmen Terrains abgebildet werden?

Die Serie erkundet die Möglichkeiten des Mediums Fotografie, das im Laufe der Kulturgeschichte gewachsene Verhältnis von Mensch und Wald zwischen Beheimatung und Unheimlichkeit.

Hermann Schulz

Waldhandelnde

Nicht nur Pflanzen und Tieren dient der Wald als Lebensraum. Auch manche Menschen verbringen einen Großteil ihres Lebens im Wald. Dabei bleiben solche Waldverbundenen oft anonym, ihr Wissen über das Gebiet und ihr Einfluss auf ebendieses unerkannt. Eine der heutigen Zeit angemessene Politik gründet Bruno Latour zufolge allerdings auf einer genauen Beschreibung der Lebensterrains und derer, die in ihnen leben, von ihnen abhängen und sie verändern. Deshalb ist es nötig, die vielfältigen Beziehungen in den Blick zu nehmen, die Mensch und Wald verbinden.

Der Film »Waldhandelnde« zeigt acht filmische Portraits: einen im Wald lebenden Künstler, zwei Jägerinnen, einen Holzfäller, zwei Forstwirte, eine ehemalige Yoga-Lehrerin, die den Wald für spirituelle Seminare nutzt, und einen Waldbesitzer, der sich auf den Umbau von Monokulturflächen spezialisiert hat. Den Wald als menschliches Lebensterrain sichtbar zu machen ist als Teil einer, wie Latour es nennt, »Erhebung von der Basis her« zu verstehen.

Matea Buzuk
Cora Gebauer
Hannah Machajdik

Ausstellung

Die Ausstellung wurde im Rahmen der Werkschau an der Fachhochschule Potsdam im Oktober 2021 präsentiert. Die einzelnen Projekte werden hierbei in einen gemeinsamen gestalterischen Rahmen zusammengefügt und als ein in sich geschlossenes Kursprojekt vermittelt.
Impressum

Fachhochschule Potsdam

Studiengänge Kulturarbeit & Design

Projekte von:
Lea Budzinski, Matea Buzuk, May-Britt Franzen, Esther v. Gayl, Cora Gebauer, Daria Hannig, Christian Herbst, Adele Heymann, Myriam Hofmaier, Simon Knop Jacobsen, Minji Jeong, Zaineh Kamel, Maximilian Kästner, Jonas Köhler, Linus Langkabel, Hannah Machajdik, Lotti Maurer, Noreen Matthes, Rosalie Mesgarha, Julia Scholz, Sharlyne Schütter, Herrmann Schulz, Ennio Sorrentino, Lukas Uhlitz, Charlotte Verleih, Juri Walser, Kathrin Wedler, Judith Wildhagen, Ivana-Elena Wirtz, Anna Zech
Betreut von:
Prof. Nicola Lepp (Kulturarbeit),
Michael Annoff (Kulturarbeit),
Prof. Franziska Morlok (Design),
Prof. Wiebke Loeper (Design)
Kuratorisches Team:
Mia Bisplinghoff, Alex Hoffmann
Projektmanagement:
Daria Hannig
Ausstellungstexte:
Mia Bisplinghoff, Judith Wildhagen
Grafik und Umsetzung:
May-Britt Franzen, Daria Hannig, Alex Hoffmann, Hee-Ji Kim, Noreen Matthes
Website:
Noreen Matthes